VMP

VMP steht für „Verkaufstägliche Marktbeobachtung am Point of Sale“. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, welches bereits seit 1996 in Deutschland zum Einsatz kommt. Dabei werden die Abverkaufsdaten in den Verkaufsstellen beobachtet um möglichst rasch auf Verkaufstrends reagieren zu können. Für Zeitschriften, die bereits wenige Tage nach dem Beginn des Angebotszeitraumes bei einem Händler alle angelieferten Exemplare verkauft werden konnten, sollen mit dem VMP-Verfahren automatische Nachlieferungen ausgelöst werden. Zusätzlich werden weitere Informationen, die beispielsweise Auskünfte über das Käuferverhalten geben, erfasst und übermittelt.

Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Verfahren ist für den Presseverkäufer eine Scannerkasse, mit der die einzelnen Warenbewegungen erfasst werden. Zusätzlich muss der Händler über eine Online-Verbindung zu dem für ihn zuständigen Grossisten verfügen, mit der er mindestens einmal täglich seine Kassendaten übermitteln kann.

An diesem Verfahren nehmen etwa 13.400 Händler teil (Stand Oktober 2010). Bezogen auf die Gesamtzahl aller deutschen Verkaufsstellen (Pressefachhändler sowie Spezialverkaufsstellen) sind es demnach ca. 11% der Pressehändler.